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Eine Grafikerin gestaltet ein schönes Design, aber im Druck kommen die Farben trüb heraus. Ein Artdirector schickt eine Datei an die Druckerei und bekommt die Mitteilung, dass der Job nicht gedruckt werden kann. Die Redakteure einer Studentenzeitschrift wissen nicht, warum alle Bilder in der Zeitung Treppeneffekte aufweisen. Und eine freiberufliche Grafikerin hat ihren ersten Druckjob in Aussicht. Rasterfrequenz, dpi, CMYK, RIP, Anschnitt, Volltonfarben und Druckbögen: Warum hat sie in der Kunstschule nichts über diese Dinge gelernt?Sandee Cohen steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, ob Sie nun Ihren ersten Newsletter produzieren oder ob Sie ein erfahrener Grafikdesigner sind, der sein Druck-Knowhow auf den neuesten Stand bringen will. Sie sagt Ihnen, wie Sie mit Ihrem Desktop-Drucker umgehen, und sie entschlüsselt das Rätsel um den Umgang mit Druckdienstleistern. Sie erlernen alle notwendigen Techniken, Fachbegriffe und Regeln der Druckvorstufe und erfahren, wann Sie diese brechen können - ganz so, als würde Ihnen Ihr eigener Produktmanager über die Schulter schauen. Folgen Sie Sandee und den wertvollen Informationen in diesem Buch - und Ihre Designs werden im Druck genauso toll aussehen wie auf dem Monitor.
Aus dem InhaltDieses Buch hilft Ihnen, - den richtigen Desktop-Drucker für Ihre Anforderungen zu wählen,
- die Auflösung zu verstehen,
- mit Ihrem Seitenlayout- und Bildbearbeitungsprogramm die gewünschten Ergebnisse zu erzielen,
- die besten Agenturfotos zu finden,
- zu verstehen, wie RGB-Farben in CMYK konvertiert werden,
- beim Umgang mit Ihren Schriften,
- einen Preflight Ihrer Arbeit durchzuführen,
- bei der Kommunikation mit Druckereien.
Über die AutorinSANDEE COHEN ist seit über zwanzig Jahren Trainerin im Desktop-Publishing-Bereich. Sie lehrte an der New York University, Parson's School of Design, New School University und vielen Verlagen und Design-Studios überall in den Vereinigten Staaten. Sie ist leitende Redakteurin des InDesign Magazins und eine bekannte Referenten auf vielen InDesign- und Design-Konferenzen auf der ganzen Welt. Sie ist Autorin verschiedener Ausgaben von InDesign: Visual QuickStart Guide und Koautorin von Real World Adobe Creative Suite 2, Adobe Acrobat 5 Master Class und dem Non-Designer's Scan and Print Book.
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Vor wenigen Tagen habe ich das Buch "Design & Typografie für Dich" von Robin Williams gelesen und für sehr gut befunden. Da es sich bei der Bestellung des Buches aber um ein Design-Paket handelte, in dem auch das Buch "Design & Druck für Dich" von Sandee Cohen enthalten war, habe ich mich in den letzten Tagen mal mit diesem Buch auseinander gesetzt und es gelesen. Nach dem ersten Buch, welches mir das Thema Typografie in hervorragender Weise näher gebracht hat, war meine Erwartungshaltung an das zweite Buch des Design-Bundles extrem hoch. Die ersten Seiten konnten meine Erwartungen bereits erfüllen und nun, nach dem ich das Buch zu Ende gelesen habe, kann ich sogar sagen, dass diese übertroffen wurden. Dass das Drucken von Text, Grafiken und Dateien eher ein technischer Prozess ist, war mir klar! Nur was genau im Hintergrund passiert und worauf man achten sollte, wenn man etwas an einen externen Druckdienstleister übergibt, war mir im Vorfeld nicht in der Form bewusst. Als Fotograf und Bildbearbeiter kenne ich mich mit den Farbmodellen wie zum Beispiel CMYK oder RGB zwar weitestgehend aus. Auch die Bildauflösung ist kein Fremdwort für mich, aber es gab noch so einige Punkte, die ich erst seit dem Lesen des Buches kenne und verstehe. Rasterwinkel, Volltonfarben, Prozessfarbprojekte... Ich bin mir sicher, dass bei einigen von euch jetzt sicherlich ein großes, imaginäres Fragezeichen über Ihrem Kopf schwebt. Und das ist nur ein Bruchteil der vielen Punkte und Techniken, die die Autorin dem Leser vermittelt, damit es bei Druckaufträgen von Flyern, Büchern oder Ähnlichem nicht zu bösen Überraschungen kommt. Wenn Ihr jetzt denkt, das hört sich alles nach trockener und langweiliger Theorie an, dem muss ich widersprechen. Zum einen ist es sehr anschaulich geschrieben und viele Bilder und Grafiken verdeutlichen die geschriebenen Zeilen. Zum anderen befinden sich am Ende der Kapitel immer ein paar Projekte, die einen förmlich dazu zwingen, das Buch beiseite zu legen. Gut. Nicht jedes der Projekte sollte man ernst nehmen. So bin ich zum Beispiel nicht mit unterschiedlichen Digitalkameras auf eine Safari gefahren, um die Unterschiede der verschieden Sensoren und Abbildungsleistungen der Objektive zu erkennen, aber den meisten Aufgabenstellungen bin ich gerne gefolgt und kann sagen, dass diese zum Teil außergewöhnliche Praxis meinen Wissensschatz enorm erweitert hat. Fazit: Wer mehr wissen möchte über das was passiert, wenn er auf "Drucken" klickt oder gar einen Druckauftrag an eine Druckerei übergibt, für den ist dieses Buch mit Sicherheit durchaus sinnvoll. Es wird meinen Workflow beim Erstellen von Printmedien zwar nicht vollständig über den Haufen werfen, aber ein paar Anpassungen an meiner Arbeitsweise werde ich schon durchführen um einen noch besseren Ablauf für die Zusammenarbeit mit externen Druckereien zu gewährleisten. Dank des sehr ausführlichen Glossars im Anhang, werde mein Wissen immer und immer wieder auffrischen, in dem ich den letzten Abschnitt des Buches wiederhole, bis ich alles perfekt verinnerlicht habe.
Leseprobe
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