Lernen Sie exzellent fotografieren. Von einer Autorin, die aus ihren beliebten Fotografie-Workshops für Frauen viele Ideen mitbringt und Ihnen Mut macht für Experimente. Schulen Sie Ihr Auge, lernen Sie einen neuen Blick auf Dinge, um sie aufregender fotografieren zu können. Betrachten Sie Objekte aus verschiedenen Perspektiven, belichten Sie Motive interessanter. Experimentieren Sie mit der Wirkung von Bewegung. Machen Sie lebendige Porträts und wunderschöne Nachtaufnahmen. Die Autorin mixt in diesem Buch Technik immer mit kreativer Umsetzung. Sie visualisiert ihre Lehrinhalte mit Bildfolgen und guten, klaren, didaktischen Grafiken. Ein genussvoller Fotokurs.
Fotografieren ist bei Weitem nicht so kompliziert, wie esuns manche fachschwangeren Fotobücher vorgaukeln. Dieängstliche Vorstellung, dass viel technisches Wissen undVerständnis nötig sind, verschreckt die meisten Fotoanfängerinnen.
Jahrelange Erfahrungen als Kursleiterin zeigten mir, dassFrauen zum Erlernen der Fotografie ganz eigene Ansatzpunktebrauchen. Sie suchen eher das Visuelle als dasTechnische. Frauen fotografieren eher intuitiv, "aus demBauch heraus", sie erfassen das Besondere und erspürendie Ästhetik. Sie legen mehr Wert auf Farbgestaltung undBildaufbau. Aufwendiges Equipment ist ihnen anfangs eherpeinlich, da sie lieber mit Können als mit protziger Technik"blenden" möchten. Mein Schulungskonzept ist zeitlos.Fotografie sollte immer "von der Pike auf" gelernt werden.Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie analog oder digital fotografieren- die Grundfunktionen ändern sich nie.
An "trockener" Theorie kommt die Anfängerin nichtvorbei, denn Fotografie muss zuerst einmal "begriffen"werden. Hierzu bedarf es weiblicher Erklärungslogik.Visuelle Beispiele empfinden Frauen (ent-)spannender alstechnisches Fachgeschwafel. Nachvollziehbare Aufnahmesituationenmüssen geschaffen werden, die Umsetzung ehersimpel erfolgen. Was nützt ein perfekt eingerichtetes Fotostudioals "Schulungsraum", wenn zu Hause alles fehlt. Istdas Gelernte nicht umzusetzen, baut sich der Frust auf wieein Foto im Entwickler.
Gerade in der Porträtfotografie können Sie sehr gut miteinfachsten Hilfslichtern arbeiten. Künstliches Licht mussnicht zwangsläufig mit teuren Studioblitzanlagen erzeugtwerden. Die Stehlampe von zu Hause, der ausrangierteDiaprojektor oder eine Baulampe mit Halogenlicht tun esgenauso gut. Der Kreativität geht immer ein Licht auf! Dieromantische Stimmung eines Candle-Light-Dinners könnenSie selbst bei Kerzenschein nur mit einem Stativ professionellund stilvoll aufnehmen.
Um das Fotografieren richtig zu erlernen, ist die Kameraeinstellungim Modus M (= manuell) von nun an nichtmehr zu ignorieren. Die Automatikfunktionen, gekennzeichnetmit den Buchstaben A, P und dem grünen Rechtecksollten nur noch in Ausnahmesituationen herhalten.Unser fotografisches Verständnis würde einer imaginären"Dunkelkammer" gleichen, in der die eigentlichen Vorgängeein unentwickeltes Rätsel blieben. Sie müssen wissen,wie eine Kamera funktioniert, nur so können Ihre visuellenVorstellungen umgesetzt werden.
Zum Schluss mein einfachster Tipp für gute Aufnahmen:"Bewegen und rangehen, Überflüssiges weglassen, mitPerspektiven spielen und immer wieder rangehen!"
Wenn Sie sich das zu Herzen nehmen, werden Sie inKürze die bessere Qualität Ihrer Fotos mit gewissem Stolzbetrachten.
Almut Adler

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