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Kultautor, Kultreihe, Kultbuch
LINUX
von
Dr. Michael Kofler |
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a) Herr Dr. Kofler, Sie gelten als besonders sprachgewandter Fachbuchautor. Wie sind Sie eigentlich Autor geworden?
Eigentlich bin ich durch Zufall Buchautor geworden. Nach der Matura (Abitur) war ich auf der Suche nach einem Ferialjob. Da ich nichts passendes fand, habe ich ein Konzept für ein Atari-ST-Grafikbuch geschrieben, das veröffentlicht wurde. Nach weiteren Veröffentlichungen landete ich 1991 beim Addison-Wesley-Verlag. Seither gab es keinen Grund mehr, den Verlag zu wechseln. 1993 gelang mir mit der Visual-Basic-Neuauflage der erste 'Bestseller'. Erst dann habe ich mich dazu entschlossen, das Bücherschreiben hauptberuflich zu betreiben.
b) Und wie kamen Sie zum Thema Linux? Mein erster Kontakt mit Linux (damals Kernelversion 0.99.nn) entstand ebenfalls durch einen Zufall: Für ein Buch über Maple benötigte ich eine LaTeX-Umgebung, die mir meine erste Linux-Distribution (unifix) zur Verfügung stellte.
c) Herr Dr. Kofler, zur CeBIT erscheint Ihr neustes Werk zu Linux. Nennen Sie und kurz die Top-Features der neuen Linux-Version.
'Die neue Linux-Version' ist recht unspezifisch. Mein Buch geht auf Kernel 2.6 ein, das ist natürlich richtig. Aber für viele Anwender ist der Kernelversion aber ziemlich unwichtig, solange nur ihre Hardware unterstützt wird. (Und das ist auch bei älteren Kernelversionen zumeist der Fall.) Große Unterschiede zwischen Kernel 2.4 und der neuen Version 2.6 werden aber viele Server-Administratoren bemerken: Server-Anwendungen laufen unter Kernel 2.6 zum Teil erheblich schneller als bisher. (Das gilt besonders bei Rechnern mit mehrerenCPUs.)
Für viele Anwender viel wichtiger ist aber die Version der Linux-Distribution (z.B. SUSE oder Red Hat): Jede neue Version einer Distribution zeichnet sich durch aktualisierte Programme aus, die mehr können oder benutzerfreundlicher sind als bisher. Die Installation von Linux ist mittlerweile beinahe schon ein Kinderspiel. Auch di |